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Das Heft „Frieden machen“ aus der Reihe Falter Aktuell behandelt die zivile Friedensarbeit, ihre unterschiedlichen Methoden, Möglichkeiten und Grenzen. Nach einer Auseinandersetzung mit einem weiten, positiven Friedensbegriff, lernen Schüler_innen unterschiedliche „Werkzeuge für den Frieden“ kennen. Hierbei wird ein Fokus auf den Zivilen Friedensdienst gelegt. Neben 5 sehr übersichtlichen Arbeitsblättern gibt es für jede_n Schüler_in eine Wandzeitung. Letztere ermöglicht es, das Thema Frieden gut mit der Lebenswelt der Schüler_innen in Verbindung zu setzen.
Die Themenblätter setzen sich mit dem Phänomen von KindersoldatInnen auseinander. Dabei wird ein ein kognitiver sowie affektiver Zugang gewählt. Neben einer globalen Perspektive, exemplarischen Erfahrungsberichten von ehem. KinersoldatInnen aus Uganda, wird auch der deutsche Kontext reflektiert, u.a. die Rekrutierung 17jährirger Minderjähriger in die Bundeswehr. In einem selbst zusammengebastelten Spicker werden rechtliche Grundlagen zum Schutz von Kinderrechten detailliert beschrieben.
Die Themenblätter behandeln die deutsche Rüstungsexportpolitik und laden Schüler_innen dazu ein, diese kritisch zu durchdenken. Nach einer Einführung in den Weltrüstungsmarkt und der deutschen Rüstungsexportpraxis, befassen sie sich mit vier Fallbeispielen. Hierbei sollen die Wirkungen deutscher Rüstungsexporte anhand der Prinzipien Sicherheit, Frieden und Menschenrecht diskutiert werden. Das Heft fokussiert sich auf die politische Dimension von Rüstungsexporten, verdeutlicht jedoch auch die Bedeutung eines gesellschaftlichen Diskurses zu diesem Thema.
Dieses zweite Material der Reihe "Basis-Einheit" behandelt Grundlagen und Hintergünde aller (Aktueller) Stunden zu den Konflikten in Palästina/Israel, Syrien und Irak - nämlich Geschichte und Gegenwart der ganzen Region: Es geht um die Fragen: Wo liegt der Nahe Osten? Was ist der Nahe Osten? Wie soll der Nahe Osten heißen? Welche Beziehungen hatten die früheren Großreiche der Region (seit der Frühgeschichte)? Welche Beziehungen haben die jetzigen Staaten der Region (seit Sykes-Picot-Abkommen und Balfour-Erklärung)?
Das Besondere dieses Materials liegt weniger im Thema als in der Methode. Es liegt nahe, im Jahr 2014 ein Material zum Thema Erster Weltkrieg zu erstellen, darum versucht dieses erst gar nicht, alle Inhalte detailliert abzudecken, sondern sieht sich als kursorische Ergänzung, vor allem zur Ergebnissicherung (incl. Lernerfolgsüberprüfung). Dies geschieht in Form eines durchdachten Lernzirkels, der vorentlastet und binnen-differenziert. So gibt es Pflicht- und Wahlpflichtstationen, schwierigere und einfachere Versionen sowie text- und grafikorientierte Aufgaben.
Dieses Material schlägt einen großen Bogen von Friedensbegriff, -bewegung, -stiftung zu Kriegsbegriff, -ursachen und -realität. Es stellt ganz klar das Ziel der Förderung des Friedens in den Vordergrund, doch es nutzt eine häufig konventionelle Methodik. Die Breite der Medien ist aber größer, von diversen Texten (Bibel, Denkschrift, Erzählung, Gedicht) über Grafiken (Symbole) bis zu Gemälden (Pablo Picasso, Sieger Köder).
Globales Lernen anhand von Frauenportraits aus der ganzen Welt
Es geht diesem Material um eine spannende Verbindung von Straßenfußball als Methode, Entwicklungsländer als Thema und Gleichstellung als Ziel. Straßenfußball als Methode ist erstens global, zweitens billig und drittens geregelt; kann mit fast allen Menschen in armen Gegenden durchgeführt werden und fast alle in (transnationalen) Turnieren verbinden. Entwicklung(sländer) als Inhalt berühren die ganze Bandbreite gesellschaftliche Fragestellungen von den Landminen in Kambodscha, über den Genozid in Ruanda, die Konflikten im Nahen Osten bis zur Migration in Zentralamerika.
Denkmalpädagogische Impulse für den Religionsunterricht
Die Evangelische Kirche der Pfalz gibt die Reihe "Religionspädagogische Hefte" heraus. Friedhelm Schneider hat hier das Heft Nr. 2/10 für berufsbildende Schulen unter der Überschrift "Vom Kult der Gewalt zur Kultur des Friedens" verfasst. Es geht - so die Unterüberschrift - um denkmalpäagogische Impulse für den Religionsunterricht. Daraus ergeben sich zwei mögliche Missverständnisse: Man kann denken, das sei nur für berufsbildende und nicht für allgemeinbildende Schulen oder nur für den Religionsunterricht und nicht für den Unterricht anderer Fächer. Doch z.B.
Die "Aktuelle Stunde" des Projekts "Friedensbildung, Bundeswehr und Schule" befasst sich im März mit dem Thema des Jahres, dem Ersten Weltkrieg, anhand zweier Werke der Künstlerin Käthe Kollwitz. Es geht um Trauer über und Widerstand gegen den Krieg und deren Zusammenhang. Wie immer mit Lehrplanzuordnung, Methoden- und Medienverweisen sowie Print- und Online-Materialliste.