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Vom Kult der Gewalt zur Kultur des Friedens
Denkmalpädagogische Impulse für den Religionsunterricht
Horizontale Reiter Inhalt Die Evangelische Kirche der Pfalz gibt die Reihe "Religionspädagogische Hefte" heraus. Friedhelm Schneider hat hier das Heft Nr. 2/10 für berufsbildende Schulen unter der Überschrift "Vom Kult der Gewalt zur Kultur des Friedens" verfasst. Es geht - so die Unterüberschrift - um denkmalpäagogische Impulse für den Religionsunterricht. Daraus ergeben sich zwei mögliche Missverständnisse: Man kann denken, das sei nur für berufsbildende und nicht für allgemeinbildende Schulen oder nur für den Religionsunterricht und nicht für den Unterricht anderer Fächer. Doch z.B. ein Einsatz im Geschichtsunterricht der gymnasialen Oberstufe ist durchaus möglich und sinnvoll. Es geht um Denkmäler in der Pfalz aus den beiden Weltkriegen sowie dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71. Thematisch fällt auf, wie viele Nuancen der Absicht und Wirkung das Spektrum der Denkmäler zwischen Kriegsverherrlichung und Friedenssehnsucht umfasst - und wie viele verschiedene vorgestellt werden. Natürlich ist auch vom Streit darum die Rede, vom Unterschied zwischen öffentlichem und kirchlichem Raum, von Beispielen aus anderen Ländern wie Elsass/Lothringen und Israel. Methodisch entspricht dem eine Vielfalt an Inschriften, Bildern und Gedichten, Karikaturen und Anekdoten. Es gibt unter anderem Umfragen und Fallbeispiele. Auch sprachliche Ausdrücke wie "Helden" oder "Gefallene" werden unter die Lupe genommen.
Autor/Herausgeber: Friedhelm Schneider / Evangelische Kirche der Pfalz
Einordnung Schlagwort: Bundeswehr/Militär Konflikte/ Kriege Land und Region: Europa Deutschland Rheinland-Pfalz Unterrichtsfach: Ethik Gemeinschaftskunde Geschichte Religion Klassenstufe: 8. Klasse 9. Klasse 10. Klasse Verwendbarkeit: Unterrichtseinheit (ab 3 Stunden) Projekttag
Eignung Inhaltlich-konzeptuelle Bewertung: Bewertungskriterien
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Die Sachanalyse behandelt einen Konflikt/ein Thema mehrdimensional, d.h. sie berücksichtigt jeweils die individuelle, gesellschaftliche und politische Ebene, zeigt Interdependenzen verschiedener Bereiche auf und fördert so vernetztes Denken.
ja
Das Material hat eine schlüssige thematische Konzeption (Unterrichtseinheiten bauen aufeinander auf/nehmen aufeinander Bezug, die wesentlichen Aspekte des Themas werden behandelt, Aufgaben beziehen sich auf die dargestellten Materialien …)
ja
Friedenspädagogische Bewertung: Bewertungskriterien
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ja
Kritische Reflexion militärischer Einsätze
Möglichkeiten/Beispiele ziviler Konfliktbearbeitung
Handlungsoptionen (zivil und militärisch, mit ihren jeweiligen potenz. Auswirkungen)
ja, Kritik an (deutsch-französischen) Kriegen,
alternative Denkmäler
ja, in Vorwort und Einführung
ja
Methodisch-didaktische Bewertung: Bewertungskriterien
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Didaktische Prinzipien
(enger Bezug zur politischen Aktualität und zu den jeweiligen Konflikten und Problemen, erkennbarer „Problemgehalt“ des Themas/der Fragestellung)
ja, Bezug zu 100 Jahre Erster und 75 Jahre Zweiter Weltkrieg
(Anknüpfen an vorhandenen Kenntnissen, Fähigkeiten, Interessen, Orientierungen der Schüler)
ja, Bezug zu Alltag und Umwelt vor Ort
(Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Interessen, Sichtweisen und wissenschaftlichen Standpunkten; Fragestellungen sind so ausgewählt und strukturiert, dass Gegensätzlichkeit und Konfliktpotenzial erkennbar werden → Berücksichtigung des Beutelsbacher Konsenses)
ja, Streit um Kriegs- oder Friedensdenkmal
(anhand konkreter Einzelbeispiele können verallgemeinerbare Erkenntnisse gewonnen werden)
ja, Bezug zu Kriegsgedenken und Krieg überhaupt
(„Lernen durch Tun“ → Produktorientierung; Schüler bekommen in den Aufgaben methodisch vielfältige Gelegenheiten zu einem aktiv-handelnden Umgang mit dem Thema; sie erkennen und nutzen Möglichkeiten der Teilhabe)
ja, eigene Umfragen
Lernziele/Kompetenzorientierung
ja
ja
ja
ja
Lernprozesse, -formen und -zugänge
Ja, Umfragen und Fallbeispiele
Ja, Bilder, Gedichte
Ja
Ja, eigene Recherchen vor Ort
Bewertungskriterien
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ja
gering
ja, Fotos und Karikaturen
ja, aber keine Farbe