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Horizontale Reiter Inhalt Das Heft „Frieden machen “ aus der Reihe Falter Aktuell behandelt die zivile Friedensarbeit, ihre unterschiedlichen Methoden, Möglichkeiten und Grenzen. Nach einer Auseinandersetzung mit einem weiten, positiven Friedensbegriff, lernen Schüler_innen unterschiedliche „Werkzeuge für den Frieden“ kennen. Hierbei wird ein Fokus auf den Zivilen Friedensdienst gelegt. Neben 5 sehr übersichtlichen Arbeitsblättern gibt es für jede_n Schüler_in eine Wandzeitung. Letztere ermöglicht es, das Thema Frieden gut mit der Lebenswelt der Schüler_innen in Verbindung zu setzen. Insgesamt bietet das Material verschiedene Lernformen (u.a. Recherche, Diskussion, Partnerarbeit) und -zugänge (Text, Grafiken, Internetseiten). Inhaltlich bietet es eine gute Einführung in die zivilgesellschaftliche Friedensarbeit.
Doppelseitiges Arbeitsblatt im Abreißblock (6 Seiten Kopiervorlagen, 7 Seiten Wandzeitung) und 7 Lehrerseiten mit Informationen zum Einsatz im Unterricht. Zudem bietet es weiterführende Hinweise.
Autor/Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.) Agnes Scharnetzky Verfügbarkeit: kostenloser Download
bestellbar beim Anbieter
Einordnung Themen: Frieden Zivile Konfliktbearbeitung Schlagwort: Frieden/Friedenspolitik Gewalt/Gewaltfreiheit Konfliktbewältigung/ zivile Konfliktbearbeitung Konflikte/ Kriege Unterrichtsfach: Gemeinschaftskunde Gesellschaftslehre Politik Sozialkunde Sozialwissenschaften Klassenstufe: 9. Klasse 10. Klasse 11. Klasse 12. Klasse Verwendbarkeit: Unterrichts(doppel)stunde Unterrichtseinheit (ab 3 Stunden)
Eignung Inhaltlich-konzeptuelle Bewertung: Bewertungskriterien
Das Thema des Materials bezieht sich auf Fragen von Frieden, Krieg oder Gewalt auf allen Ebenen.
Das Material hat einen starken Fokus auf das Thema Frieden bzw. Friedensarbeit) und befasst sich in diesem Zusammenhang mit zivilen Mitteln der Konfliktbearbeitung. Neben politischen Aspekten werden auch wirtschaftliche Faktoren thematisiert.
Das Material behandelt einen Konflikt/ein Thema mehrdimensional, berücksichtigt die individuelle, soziale und politische Ebene, zeigt Interdependenzen verschiedener Ebenen auf.
Die Einheiten beleuchten den Friedensbegriff von individueller und politischer Perspektive und heben die gesellschaftlichen sowie politischen Chancen und Herausforderungen von Mitteln hervor, die Konflikten befrieden können. Verbindungen zwischen den Ebenen werden deutlich.
Das Material hat eine schlüssige thematische Konzeption, die Unterrichtsstunden bauen aufeinander auf/nehmen aufeinander Bezug.
Die Übungen bilden ein kohärentes Gesamtbild, können jedoch auch (bedingt) als einzelne Bausteine herausgenommen werden.
Die fachlich wesentlichen Aspekte des Themas werden behandelt.
Die Einheiten fokussieren auf eine Auseinandersetzung mit dem Thema der Friedensarbeit, ihren verschiedenen Akteuren, Methoden, Möglichkeiten aber auch Grenzen. Bei der Behandlung des Zivilen Friedensdienstes scheint die Friedensarbeit der lokalen Partnerorganisationen in den Hintergrund zu rücken. Hier besteht die Gefahr, dass die Vielfalt der unterschiedlichen Methoden und Projekte nicht erfasst wird.
Friedenspädagogische Bewertung: Bewertungskriterien
Das Material bezieht sich vorrangig auf die Werte des Friedens, der Gewaltlosigkeit und der Achtung der Menschenwürde.
Die Autorin sieht die Übungen explizit als ein Beitrag zur Friedensbildung und orientiert sich stark an Werten des Friedens und der Gewaltlosigkeit. Eine Übung ermöglicht den Schüler_innen einen Zugang zu einem weiten bzw. positiven Friedensbegriff.
Es fördert die Auseinandersetzung mit moralischen Dilemmata und stellt dabei in den Vordergrund:
Das Material hat als explizites Ziel mit Methoden der zivilen Friedensarbeit Alternativen zu Peace Making und Peacekeeping Operationen näher zu bringen. Eine kritische Reflexion mit Militäreinsätzen findet nicht statt.
Die Schüler_innen werden in Bezug auf Friedensarbeit mit Fragen konfrontiert, die sie in Dilemmata führen (Rolle von Militär in Friedensoperationen, Gefahr von Friedensarbeit, Strukturelle Gewalt als mögliche Folge von Mediation).
Die möglichen Interessen der Material-Verfasser werden deutlich gemacht (Transparenz).
Die Autorin sieht das Material als eine Ergänzung zu Lehrmaterialien, die eher „traditionellen“ (staatlichen und militärischen) Strategien der Konfliktbearbeitung vorstellen.
Das Material bezieht sich auf die allgemein-didaktischen Prinzipien
Problemorientierung
Schülerorientierung
Handlungsorientierung
Beispielhaftigkeit.
Problemorientierung: Ja. Es werden u.a. Konflikte und schädigende Wirtschaftsbeziehungen problematisiert.
Schülerorientierung: Ja. Es werden den Schüler_innen kurze Grundlageninformationen zur Verfügung gestellt. Oftmals können die Schüler_innen selbst nach Inhalten recherchieren. Auf der Wandzeitung sind ihre persönlichen Erfahrungen und Wissensstände gefragt.
Handlungsorientierung: Wenig. Die Schüler_innen werden durch viele Aufgaben animiert, Fragestellungen zu beantworten oder zu recherchieren. Allerdings erleben sie sich selbst selten als handelnd oder lösungssuchend.
Beispielhaftigkeit: In vielen Übungen werden Beispiele genutzt um Themen an der Realität festzumachen (z.B. Symbole, Methoden ziviler Konfliktbearbeitung, Unternehmen).
Es bezieht sich auf die fach-didaktischen Prinzipien des Beutelsbacher Konsenses
Verbot der Indoktrination: Ja.
Gebot der Kontroversität.: Ja. Es werden nicht nur die Chancen, sondernd ich die Herausforderungen und Schwierigkeiten von ziviler Konfliktbearbeitung behandelt.
Förderung von eigenen Interessen : Ja, die Schüler_innen werden angeregt ihren persönlichen Friedensbeitrag zu erkennen oder wie Verbraucher_innen in Deutschland Einfuss auf schädigende Wertschöpfungsketten nehmen können. Allerdings fehlt das Herausarbeiten eigener Handlungsoptionen im politischen Raum.
Die Lernziele des Materials werden genannt und erklärt.
Ja, die Autorin benennt im Allgemeinen die Ziele des Materials. Bei den Übungen sind keine einzelnen Kompetenzziele angegeben.
Die Lernziele/Kompetenzen entsprechen den (Fach-)Lehrplänen zum Thema.
Die Materialien fördern Lernziele ganzheitlich (kognitiv, affektiv und psychomotorisch) sowie
Sachkompetenz: Ja.
Methodenkompetenz: Ja, inbesondere das Recherchieren.
Urteilskompetenz: Ja, es gibt viele Diskussionanregungen.
Handlungskompetenz: Eher weniger.
Soziale/ personale Kompetenz: Ja, die Schüler_innen reflektieren ihr eignes Handeln.
Methodisch-didaktische Bewertung: Bewertungskriterien
Lernformen und -phasen werden genannt und erklärt.
Ja. Das Material beinhaltet mehrere Arbeitsblätter sowie eine Wandzeitung, die mit klaren Arbeitsaufträge beschrieben sind.
Die Materialien bieten verschiedene Lernformen an (z.B. Partnerarbeit, Gruppenarbeit; Präsentation, Diskussion; Perspektivwechsel, Dilemmaszenario…).
Ja. Jedes Arbeitsblatt beinhalten verschiedene Lernformen (u.a. Eigenarbeit, -reflexion, Partnerarbeit, Diskussion, Interview, Recherche)
Die Materialien gliedern sich in verschiedene Lernphasen (z.B. Einstieg, Erarbeitung, Ergebnissicherung…).
Ja. Auf den Arbeitsblättern gibt es oftmals einleitende Informationen, denen Arbeitsaufträge folgen. Diese enden meist mit der Sicherung von Ergebnissen, in einigen Fällen aber auch in offenen Diskussionen.
Die Materialien ermöglichen verschiedene Lernwege und z.B. Vertiefungen
Kaum. Es gibt Hinweise, mehr über die Themen Konfliktlotse und den Zugang zu Bildung von Mädchen in Afghanistan zu recherchieren.
Es wird gesagt, für welche Lerngruppe das einsetzbar ist (Primarstufe, Sekundarstufe I/II; Jahrgang…).
Nein.
Es wird gesagt, für welche Lernzeit das geeignet ist (Unterrichts-Stunde, -Tag, -Woche…).
Nein.
Bewertungskriterien
Das Material besteht aus und unterscheidet zwischen Teilen für LehrerInnen und für SchülerInnen.
Ja.
Die LehrerInnen-Teile unterscheiden zwischen Thematischem, Didaktischem und Methodischem.
Nein.
Die SchülerInnen-Teile bieten unterschiedliche Lernzugänge:
Die Medien sind nicht nur Printmedien, sondern auch z.B. visuelle, auditive und/oder Onlinemedien.
Ja. Die Schüler_innen lesen Texte, schauen sich aber auch auch Symbole und Grafiken an. Zudem werden sie oft gebeten selbständig im Internet zu recherchieren. Leider werden jedoch keine Bilder oder Videos eingesetzt.
Der Umfang der LehrerInnen-Teile entspricht dem der SchülerInnen-Teile
Nein. Der Umfang des Lehrer_innen-Teils ist geringer.
Die Medien sind einfach verfügbar
Ja.
Die Printmedien sind nicht nur Texte, sondern auch z.B. Illustrationen, Grafiken und/oder Fotos.
Es gibt Symbole und Grafiken, jedoch keine Bilder.
Die Printmedien bieten bzw. unterscheiden zwischen Arbeitsinhalt und -aufgabe.
Ja, beides lässt sich sehr gut auseinander halten.
Die Gestaltung ist übersichtlich und benutzerfreundlich.
Ja.