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Globale Herausforderungen – Globale Verantwortung
Horizontale Reiter Inhalt Thematisch wird in diesem Schulbuch zum Thema Globalisierung der Sicherheitspolitik der gleiche Rang wie der Entwicklungs- bzw. Wirtschaftspolitik eingeräumt. Didaktisch zeigen sich ähnliche Unterschiede zwischen dem Anspruch der Wertorientierung und der Wirklichkeit der Sachorientierung wie in anderen Schulbüchern. Methodisch und medial hält das Werk einen hohen Standard.
Autor/Herausgeber: Doetsch Angelika u.a. (2011) Mensch & Politik Sekundarstufe II. Globale Herausforderungen – Globale Verantwortung Braunschweig: Schroedel
Einordnung Schlagwort: Entwicklungspolitik/-zusammenarbeit Frieden/Friedenspolitik Globalisierung Internationale Politik Sicherheitspolitik Unterrichtsfach: Gemeinschaftskunde Politik Sozialkunde Klassenstufe: 10. Klasse 11. Klasse 12. Klasse Verwendbarkeit: Unterrichtseinheit (ab 3 Stunden)
Eignung Inhaltlich-konzeptuelle Bewertung: Bewertungskriterien
Das Thema des Materials bezieht sich auf Fragen von Frieden, Krieg oder Gewalt auf allen Ebenen.
Der Schroedel-Verlag (der zur Westermann-Verlagsgruppe gehört) hat sein Lehrwerk „Mensch & Politik – Sekundarstufe II“ in vier thematische Bände gegliedert, von denen einer sich mit „Globalen Herausforderungen – Globale Verantwortung“ befasst. Den meisten Stoff für die Friedensbildung bietet der Teil über die Sicherheit.
Das Material behandelt einen Konflikt/ein Thema mehrdimensional, berücksichtigt die individuelle, soziale und politische Ebene, zeigt Interdependenzen verschiedener Ebenen auf.
Es gibt zwar Bezüge zwischen der internationalen und der nationalen Ebene, doch nicht darüber hinaus.
Das Material hat eine schlüssige thematische Konzeption, die Unterrichtsstunden bauen aufeinander auf/nehmen aufeinander Bezug.
Das Buch unterteilt sich neben einer Einleitung und einem Schluss in die beiden Hauptteile zur globalen Wirtschaft und zur globalen Sicherheit.
Die fachlich wesentlichen Aspekte des Themas werden behandelt.
Thematisch werden in den Aufgaben immer wieder die Divergenzen zwischen den Prinzipien der internationalen Politik deutlich gemacht (wie Uni- und Multilateralismus). Hier wird z.B. auch Osama bin Laden im Original zitiert, klassische Guerilla-Kriege und „neue Kriege“ klar unterschieden sowie „Schutzverantwortung“ und „humanitäre Intervention“ deutlich gleichgesetzt. Doch es wird wie so oft die Beziehung zwischen EU- und NATO-Sicherheitspolitik vernachlässigt. Es wird auch hier nicht hinterfragt, dass die NATO ein System kollektiver Sicherheit darstellt. Und es wird wie meist einfach übernommen, was die UNO Friedensschaffung, Friedenssicherung, Friedensdurchsetzung und Friedenserzwingung nennt.
Friedenspädagogische Bewertung: Bewertungskriterien
Das Material bezieht sich vorrangig auf die Werte des Friedens, der Gewaltlosigkeit und der Achtung der Menschenwürde.
Eine wertorientierte Persönlichkeitsbildung wird zwar im Vorwort als Grundsatz behauptet und für die Werte Menschenwürde und Demokratie auch umgesetzt, doch für die Werte Frieden und Gewaltlosigkeit nicht. Im Schlussteil wird wenigstens der Begriff des „Friedens“ vor allem nach Galtung und Senghaas bestimmt.
Es fördert die Auseinandersetzung mit moralischen Dilemmata und stellt dabei in den Vordergrund:
In der Einleitung wird der „Kampf der Kulturen“ problematisiert.
Das Material bezieht sich auf die allgemein-didaktischen Prinzipien
Problemorientierung
Schülerorientierung
Handlungsorientierung
Beispielhaftigkeit.
Teilweise
Es bezieht sich auf die fach-didaktischen Prinzipien des Beutelsbacher Konsenses
Die Lernziele des Materials werden genannt und erklärt.
Nur im Vorwort
Die Lernziele/Kompetenzen entsprechen den (Fach-)Lehrplänen zum Thema.
Ja
Die Materialien fördern Lernziele ganzheitlich (kognitiv, affektiv und psychomotorisch) sowie
Teilweise
Methodisch-didaktische Bewertung: Bewertungskriterien
Lernformen und -phasen werden genannt und erklärt.
Mehrere Methoden werden besonders benannt und beschrieben.
Die Materialien bieten verschiedene Lernformen an (z.B. Partnerarbeit, Gruppenarbeit; Präsentation, Diskussion; Perspektivwechsel, Dilemmaszenario…).
Als solche werden Rede, „WebQuest“, Konfliktanalyse, Fotoanalyse, Experteninterview und Planspiel beschrieben. Methodisch werden v.a. gute Bilder (wie Fotos und Karikaturen) durch Auswahl und Aufgaben zur Analyse noch besser genutzt. Schade, dass zwar Interviews mit Experten vorgestellt werden, doch dass als solche nur „Unternehmer, Wissenschaftler, Abgeordnete“ gesehen werden, die „sachlich“ und „kostenfrei“ sein sollen, statt auch Aktive oder Betroffene einzubeziehen. Hervorzuheben ist aber das Planspiel „UN-Friedenskonferenz“.
Die Materialien gliedern sich in verschiedene Lernphasen (z.B. Einstieg, Erarbeitung, Ergebnissicherung…).
Doch als Phasen werden nur die Bildeinstiege in die Reihen unterschieden.
Die Materialien ermöglichen verschiedene Lernwege und z.B. Vertiefungen.
Es wird in den Randspalten auf das Glossar oder Begriffserklärungen sowie andere Abschnitte oder Quellen verwiesen. Die Einheiten sind aber nicht explizit modularisiert.
Es wird gesagt, für welche Lerngruppe das einsetzbar ist (Primarstufe, Sekundarstufe I/II; Jahrgang…).
Das Buch ist für die Sekundarstufe II, wohl für die Qualifizierungsphase gedacht.
Es wird gesagt, für welche Lernzeit das geeignet ist (Unterrichts-Stunde, -Tag, -Woche…) .
Nein.
Bewertungskriterien
Die SchülerInnen-Teile bieten unterschiedliche Lernzugänge:
Die Medien sind nicht nur Printmedien, sondern auch z.B. visuelle, auditive und/oder Onlinemedien.
Auch die Auswahl von englischen Primärquellen soll lobend erwähnt werden.
Die Medien sind einfach verfügbar.
Bei Internetverweisen wird das Portal und das Datum des Zugriffs angegeben, um die Quelle besser einzuschätzen.
Die Printmedien sind nicht nur Texte, sondern auch z.B. Illustrationen, Grafiken und/oder Fotos.
Es gibt zwar auch Fotos, doch oft nur illustrativ.
Die Printmedien bieten bzw. unterscheiden zwischen Arbeitsinhalt und -aufgabe.
Es werden Aufgaben zu den Einheiten im Buch angegeben – und auf weitere Arbeitsblätter, Klausuren, Tafelbilder und Analysen in den ergänzenden digitalen Materialien verwiesen.
Die Gestaltung ist übersichtlich und benutzerfreundlich.
Ja.