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in: Was heißt hier Demokratie? Thema im Unterricht Extra
Horizontale Reiter Inhalt „Krieg für Demokratie?“ ist ein Arbeitsblatt von insg. 36 Schülerblättern, die sich mit der Rolle des Einzelnen sowie verschiedener Akteure in der Demokratie auseinandersetzen. Eine Seite.
Autor/Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.)
Einordnung Schlagwort: Gewalt/Gewaltfreiheit Internationale Politik Konfliktbewältigung/ zivile Konfliktbearbeitung Konflikte/ Kriege Unterrichtsfach: Gemeinschaftskunde Gesellschaftslehre Politik Sozialkunde Sozialwissenschaften Klassenstufe: 10. Klasse 11. Klasse 12. Klasse Verwendbarkeit: Unterrichts(doppel)stunde Unterrichtseinheit (ab 3 Stunden) Vertretungsstunde
Eignung Inhaltlich-konzeptuelle Bewertung: Bewertungskriterien
1.1
Sachanalyse und Konzeption
Die Sachanalyse behandelt einen Konflikt/ein Thema mehrdimensional, d.h. sie berücksichtigt jeweils die individuelle, gesellschaftliche und politische Ebene, zeigt Interdependenzen verschiedener Bereiche auf und fördert so vernetztes Denken.
Konzentration auf die politische Ebene
Das Material hat eine schlüssige thematische Konzeption (Unterrichtseinheiten bauen aufeinander auf/nehmen aufeinander Bezug, die wesentlichen Aspekte des Themas werden behandelt, Aufgaben beziehen sich auf die dargestellten Materialien …)
ja
Friedenspädagogische Bewertung: Bewertungskriterien
1.2
Werthaltung/Moral und (Friedens-) Ethik
Darstellung bezieht sich auf friedensfördernde Werte wie Gewaltlosigkeit und Menschenrechte
ja
Material fördert die Auseinandersetzung mit moralischen Dilemmata* und stellt dabei in den Vordergrund:
Kritische Reflexion militärischer Einsätze
Möglichkeiten/Beispiele ziviler Konfliktbearbeitung
Handlungsoptionen (zivil und militärisch, mit ihren jeweiligen potenz. Auswirkungen)
* hier besonders: auf individueller, gesellschaftlicher, politischer Ebene, siehe Sachanalyse
Militärische Interventionen werden kritisch hinterfragt
Material ist nicht (stark) interessengeleitet bzw. Interessen werden deutlich gemacht.
ja
Stimmen die Inhalte des Materials mit den Zielsetzungen des Projekts überein?
ja
Methodisch-didaktische Bewertung: Bewertungskriterien
2.1
Didaktische Prinzipien
(enger Bezug zur politischen Aktualität und zu den jeweiligen Konflikten und Problemen, erkennbarer „Problemgehalt“ des Themas/der Fragestellung)
ja
(Anknüpfen an vorhandenen Kenntnissen, Fähigkeiten, Interessen, Orientierungen der Schüler)
Ja
(Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Interessen, Sichtweisen und wissenschaftlichen Standpunkten; Fragestellungen sind so ausgewählt und strukturiert, dass Gegensätzlichkeit und Konfliktpotenzial erkennbar werden → Berücksichtigung des Beutelsbacher Konsenses*)
Leitgedanke der politischen Bildung, entwickelt 1976 auf einer Tagung der baden-württembergischen Landeszentrale für politische Bildung. Kernprinzipien: 1. Überwältigungsverbot, 2. Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen, 3. Eigene Meinungsbildung wird gefördert.
Ja, drei unterschiedliche Sichtweisen zum Thema sollen verstanden und beurteilt werden
(anhand konkreter Einzelbeispiele können verallgemeinerbare Erkenntnisse gewonnen werden)
Nein, eher allgemeine Erörterung
(„Lernen durch Tun“ → Produktorientierung; Schüler bekommen in den Aufgaben methodisch vielfältige Gelegenheiten zu einem aktiv-handelnden Umgang mit dem Thema; sie erkennen und nutzen Möglichkeiten der Teilhabe)
Ja; Wandzeitung, Debatte, Podiumsdiskussion als Aufgaben
2.2
Lernziele/Kompetenzorientierung
Die Lernziele des Materials werden genannt
Nein, Arbeitsmappe besteht aus Schülerblättern
Die Lernziele/Kompetenzen entsprechen den Anforderungen der Lehrpläne zum Thema
Pro und Kontra humanitäre Interventionen/“Demokratieexport“
Die Materialien und Lernprozesse fördern
Sachkompetenz
Methodenkompetenz
Urteilskompetenz
Handlungskompetenz* sowie
soziale/personale Kompetenz**
* hier besonders: Handlungsoptionen für zivile Konfliktbearbeitung erkennen
** hier besonders: Fähigkeit zu Empathie und Perspektivenwechsel, Konfliktfähigkeit, Kooperation und selbstgesteuerte Lernprozesse
ja
ja
ja
ja
Podiumsdiskussion/Wirkung auf das Publikum einschätzen, Perspektivenwechsel
Das didaktische Vorgehen wird erklärt
Ja, im Lehrerteil (Extra-PDF)
2.3
Nachhaltige Lernprozesse/Vielfalt der Lernformen und -zugänge
Die Materialien machen Vorschläge für verschiedene Lernformen (z.B. Projektarbeit, Gruppenarbeit)
ja
Die Materialien sprechen unterschiedliche Lerntypen an (visuell, auditiv …)
Wandzeitung, Karikaturanalyse
Die Materialien arbeiten mit einem ganzheitlichen Ansatz (kognitives und emotionales Lernen)
Schwerpunkt auf kognitivem Lernen
Binnendifferenzierung: Die Materialien ermöglichen eigene Lernwege und bieten z.B. Vertiefungen an.
Aufgaben haben ein unterschiedliches Anspruchsniveau
Bewertungskriterien
Aufbau, Vorbereitungsintensität und Layout
Material besteht aus Informationsteilen und gesonderten Arbeitsblättern
Ja, Lehrerteil und Schülerblätter als gesonderte PDFs
Je nach Vorkenntnis des Themas ca. 5-10 min.
Texte werden durch Illustrationen, Schaubilder u.ä. ergänzt.
ja
Layout ist klar und übersichtlich
ja