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Ein multimediales Lernangebot für Schule und Jugendarbeit
Horizontale Reiter Inhalt Die DVD-ROM erläutert anhand von etwa 250 Beispielen die theoretischen Konzepte zum Thema „Krieg in den Medien". Dafür werden u.a. Nachrichten aus Hörfunk und Fernsehen sowie Ausschnitte aus Filmen und Computerkriegsspielen genutzt. Mit Texten und Zitaten wird die Wechselwirkung zwischen Medien und Krieg veranschaulicht. Medienübergreifend werden die Unterschiede zwischen Fiktion und Realität herausgearbeitet. Die zahlreichen Bildbeispiele und Experteninterviews werden um unterrichtsrelevante Aufgaben ergänzt, die eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglichen. Als Anregung für Lehrkräfte liefert die Handreichung zur DVD-ROM eine Vielzahl an Unterrichtsentwürfen. Unter „Extras“ gibt es ein Glossar, eine Kurzanleitung zum Arbeiten mit der DVD sowie drei Datenbanken zu Texten, Filmen und Computerspielen, zudem Arbeitsblätter für Schüler und die „Methoden-Kiste“ der bpb.
Autor/Herausgeber: Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (Hrsg.) Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.)
Einordnung Themen: Kritik am Krieg Frieden Zivile Konfliktbearbeitung Schlagwort: Frieden/Friedenspolitik Gewalt/Gewaltfreiheit Globalisierung Internationale Politik Konflikte/ Kriege Menschenrechte Rüstung Sicherheitspolitik Völkerrecht Unterrichtsfach: Ethik Gemeinschaftskunde Geschichte Gesellschaftslehre Kunst Musik Politik Sozialwissenschaften Klassenstufe: 8. Klasse 9. Klasse 10. Klasse 11. Klasse 12. Klasse Verwendbarkeit: Unterrichts(doppel)stunde Unterrichtseinheit (ab 3 Stunden) Projekttag
Eignung Inhaltlich-konzeptuelle Bewertung: Bewertungskriterien
1.1
Sachanalyse und Konzeption
Die Sachanalyse behandelt einen Konflikt/ein Thema mehrdimensional, d.h. sie berücksichtigt jeweils die individuelle, gesellschaftliche und politische Ebene, zeigt Interdependenzen verschiedener Bereiche auf und fördert so vernetztes Denken.
Ja; individuelle Ebene (Friedens-Vorbilder, Kriegsfotografen, Soldatenberichte), historische, gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche, mediale Ebene
Das Material hat eine schlüssige thematische Konzeption (Unterrichtseinheiten bauen aufeinander auf/nehmen aufeinander Bezug, die wesentlichen Aspekte des Themas werden behandelt, Aufgaben beziehen sich auf die dargestellten Materialien …)
Ja, zwischen den einzelnen Themeneinheiten werden immer wieder Bezüge und Verknüpfungen hergestellt; enger Bezug zwischen Materialien und Aufgaben.
Friedenspädagogische Bewertung: Bewertungskriterien
Werthaltung/Moral und (Friedens-) Ethik
Darstellung bezieht sich auf friedensfördernde Werte wie Gewaltlosigkeit und Menschenrechte
Ja
Material fördert die Auseinandersetzung mit moralischen Dilemmata* und stellt dabei in den Vordergrund:
Kritische Reflexion militärischer Einsätze
Möglichkeiten/Beispiele ziviler Konfliktbearbeitung
Handlungsoptionen (zivil und militärisch, mit ihren jeweiligen potenz. Auswirkungen)
* hier besonders: auf individueller, gesellschaftlicher, politischer Ebene, siehe Sachanalyse
Ja, Kriegseinsätze werden kritisch hinterfragt, Möglichkeiten ziviler Konfliktbearbeitung vorgestellt.
Mögliche Interessen der Material-Verfasser werden deutlich gemacht (Transparenz).
ja
Stimmen die Inhalte des Materials mit den Zielsetzungen des Projekts überein?
Ja; es gibt einen Vorschlag zur Unterrichtsgestaltung mit explizit friedenspädagogischem Schwerpunkt
Methodisch-didaktische Bewertung: Bewertungskriterien
2.1
Didaktische Prinzipien
(beispielhaft nach den Bildungsstandards Gemeinschaftskunde für Gymnasien Baden-Württemberg: www.bildung-staerkt-menschen.de/service/downloads/Bildungsstandards/Gym/Gym_Gk_bs.pdf , sowie Wolfgang Sander: https://studienseminar.rlp.de/fileadmin/user_upload/studienseminar.rlp.de/bb-nr/Praktika/Sander_Didaktische_Prinzipien.pdf
(enger Bezug zur politischen Aktualität und zu den jeweiligen Konflikten und Problemen, erkennbarer „Problemgehalt“ des Themas/der Fragestellung)
ja
(Anknüpfen an vorhandenen Kenntnissen, Fähigkeiten, Interessen, Orientierungen der Schüler)
Ja; Schüler definieren zu Beginn oft ihren Wissensstand, häufige Bezüge zur Lebenswelt der Schüler
(Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Interessen, Sichtweisen und wissenschaftlichen Standpunkten; Fragestellungen sind so ausgewählt und strukturiert, dass Gegensätzlichkeit und Konfliktpotenzial erkennbar werden → Berücksichtigung des Beutelsbacher Konsenses*)
Leitgedanke der politischen Bildung, entwickelt 1976 auf einer Tagung der baden-württembergischen Landeszentrale für politische Bildung. Kernprinzipien: 1. Überwältigungsverbot, 2. Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen, 3. Eigene Meinungsbildung wird gefördert.
Unterschiedliche Interessen der Akteure werden deutlich gemacht, kontroverse Fragestellungen diskutiert („Gibt es einen gerechten Krieg?“)
(anhand konkreter Einzelbeispiele können verallgemeinerbare Erkenntnisse gewonnen werden)
Ja, zu den vorgestellten Themen gibt es viele konkrete Fallbeispiele
(„Lernen durch Tun“ → Produktorientierung; Schüler bekommen in den Aufgaben methodisch vielfältige Gelegenheiten zu einem aktiv-handelnden Umgang mit dem Thema; sie erkennen und nutzen Möglichkeiten der Teilhabe)
Ja, viele kreative Zugänge zu den Themen, Möglichkeiten der Teilhabe werden aufgezeigt
2.2
Lernziele/Kompetenzorientierung
(die genannten Kompetenzen beziehen sich beispielhaft auf den Bildungsplan für Baden-Württemberg, www.bildung-staerkt-menschen.de/service/downloads/Sonstiges/Einfuehrung_BP.pdf
Die Lernziele des Materials werden genannt
Ja, Lernziele und Kompetenzbezüge werden in der didaktischen Handreichung genannt
Die Lernziele/Kompetenzen entsprechen den Anforderungen der Lehrpläne zum Thema
Lehrplanbezüge: Kriegsformen, -ursachen und -folgen; Kriegsberichterstattung/Propaganda; Erster und Zweiter Weltkrieg; Medienkunde; Terrorismus
Die Materialien und Lernprozesse fördern
Sachkompetenz
Methodenkompetenz
Urteilskompetenz
Handlungskompetenz* sowie
soziale/personale Kompetenz**
* hier besonders: Handlungsoptionen für zivile Konfliktbearbeitung erkennen
** hier besonders: Fähigkeit zu Empathie und Perspektivenwechsel, Konfliktfähigkeit, Kooperation und selbstgesteuerte Lernprozesse
Ja
Ja, vielfältige methodische Zugänge; als Ergänzung wird die „Methoden-Kiste“ der bpb empfohlen (auf der DVD vorhanden)
ja
ja, viele gestaltende Aufgabenvorschläge
ja
Das didaktische Vorgehen wird erklärt
Ja, in der didaktischen Handreichung
2.3
Nachhaltige Lernprozesse/Vielfalt der Lernformen und -zugänge
Die Materialien machen Vorschläge für verschiedene Lernformen (z.B. Projektarbeit, Gruppenarbeit)
ja
Die Materialien sprechen unterschiedliche Lerntypen an (visuell, auditiv …)
Ja; Bildanalysen, Filmausschnitte, Computerspiel-Sequenzen, Tondokumente …
Die Materialien arbeiten mit einem ganzheitlichen Ansatz (kognitives und emotionales Lernen)
Ja
Binnendifferenzierung: Die Materialien ermöglichen eigene Lernwege und bieten z.B. Vertiefungen an.
Eigene Lernwege werden ermöglicht; „Einführungstour“ vermittelt Basiswissen, „Wissen im Detail“ macht viele Angebote für vertiefte Beschäftigung mit unterschiedlichen Themenfeldern
Bewertungskriterien
Aufbau, Vorbereitungsintensität und Layout
Material besteht aus Informationsteilen und gesonderten Arbeitsblättern
In den Themeneinheiten nein, dort sind die Aufgaben zu den Info-Seiten gesondert ausgewiesen und aufzurufen.
Unter „Extras → Arbeitsmaterial“ gibt es zahlreiche Schüler-Arbeitsblätter als PDF
Eher hoch: sorgfältige Auseinandersetzung mit der DVD und ihrem Einsatz im Unterricht ist nötig, auch mit der technischen Anwendung muss man sich vorher vertraut machen. Lehrkräfte müssen vorher prüfen, für welche Altersstufen und Themenschwerpunkte welche Materialien passen etc.
Texte werden durch Illustrationen, Schaubilder u.ä. ergänzt.
ja
Layout ist klar und übersichtlich
ja