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Horizontale Reiter Inhalt Das Schulbuch erfüllt seinen Anspruch aus dem Titel, das Grundwissen der Politik darzustellen, einschließlich Internationaler und Friedens-Politik. Es geht durchaus kritisch mit Krieg und Militär um, doch es ist kaum Erziehung zum Frieden im Sinn einer grundsätzlichen Bevorzugung ziviler vor militärischer Konfliktbearbeitung. Wie zu erwarten sind Vorgehen, Aufbau und Gestaltung professionell, wenn auch mit Defiziten in Details.
Einordnung Schlagwort: Bundeswehr/Militär Entwicklungspolitik/-zusammenarbeit Frieden/Friedenspolitik Globalisierung Internationale Politik Konflikte/ Kriege Menschenrechte Sicherheitspolitik Völkerrecht Unterrichtsfach: Gemeinschaftskunde Politik Sozialkunde Klassenstufe: 10. Klasse 11. Klasse 12. Klasse Verwendbarkeit: Unterrichtseinheit (ab 3 Stunden)
Eignung Inhaltlich-konzeptuelle Bewertung: Bewertungskriterien
Das Thema des Materials bezieht sich auf Fragen von Frieden, Krieg oder Gewalt auf allen Ebenen.
Das Schulbuch soll wie der Name sagt (Grundwissen) die ganze Thematik des Schulfachs Politik/Sozialkunde darstellen. Es gliedert sich in die Abschnitte Politisches System, Europäische Union, Gesellschaft, Sozialer Wandel, Wirtschaft, Wirtschaftspolitik, Globalisierung, Internationale Politik, Ökologie und Ökonomie sowie Methoden. Die Themen Frieden und Krieg werden vor allem im Abschnitt Internationale Politik behandelt, teils auch in den Abschnitten Globalisierung und Europäische Union (Gemeinsame Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik). Die Themen Gewaltlosigkeit und Gewalt kommen auch noch im Abschnitt Gesellschaft vor.
Das Material behandelt einen Konflikt/ein Thema mehrdimensional, berücksichtigt die individuelle, soziale und politische Ebene, zeigt Interdependenzen verschiedener Ebenen auf.
Die Beziehung zwischen beiden wird nicht thematisiert, auch nicht da, wo es sich anbietet wie bei der Frage Türkei und Europa.
Das Material hat eine schlüssige thematische Konzeption, die Unterrichtsstunden bauen aufeinander auf/nehmen aufeinander Bezug.
Im Abschnitt Internationale Politik geht das Buch von der UNO über die NATO und Theorien der Sicherheit zu Themen der Entwicklung vor.
Die fachlich wesentlichen Aspekte des Themas werden behandelt.
Es schließt zwar auch Kritik an der militärischen sicherheitspolitischen Organisation der NATO ein, doch die zivile sicherheitspolitische Organisation der OSZE als potenzielle Alternative fehlt ganz.
Friedenspädagogische Bewertung: Bewertungskriterien
Das Material bezieht sich vorrangig auf die Werte des Friedens, der Gewaltlosigkeit und der Achtung der Menschenwürde.
Kriegsverhinderung und Friedenssicherung werden als zentrale Kategorien der internationalen Politik und Frieden als gewaltlose Regelung von Konflikten sowie der „Kampf der Kulturen“ als „wenig realitätsbezogen“ gesehen.
Es fördert die Auseinandersetzung mit moralischen Dilemmata und stellt dabei in den Vordergrund:
Kritische Reflexion von Militär und Gewalt
Optionen ziviler und gewaltloser Konfliktbearbeitung.
Wie gesagt wird zwar Kritik z.B. an der NATO geübt, doch kaum Alternativen vorgestellt.
Das Material bezieht sich auf die allgemein-didaktischen Prinzipien
Problemorientierung
Schülerorientierung
Handlungsorientierung
Beispielhaftigkeit.
Das Buch bietet zwar in der Auswahl der Materialien und Texte u.a. einige beispielhafte Problembezüge, doch wegen seiner Anlage (Grundwissen) wenig Aufgaben und damit wenig Schüler- und Handlungsbezüge (außer – allgemein – im Abschnitt zu den Methoden).
Es bezieht sich auf die fach-didaktischen Prinzipien des Beutelsbacher Konsenses
Verbot der Indoktrination
Gebot der Kontroversität
Förderung von eigenen Interessen.
Der Beutelsbacher Konsens wird eingehalten.
Die Lernziele des Materials werden genannt und erklärt.
Zielerwartungen werden nur bei den beispielhaften Klausuren aufgeführt. Das ist bei einem Schülerband (im Unterschied zu einem Lehrerband) auch kaum anders erwartbar.
Die Lernziele/Kompetenzen entsprechen den (Fach-)Lehrplänen zum Thema.
Das Buch ist für alle Länder gedacht; die den Materialien impliziten Ziele (v.a. Grundwissen zu Friedenssicherung usw.) kommen in den Lehrplänen aller Länder vor.
Die Materialien fördern Lernziele ganzheitlich (kognitiv, affektiv und psychomotorisch) sowie
Sachkompetenz
Methodenkompetenz
Urteilskompetenz
Handlungskompetenz
soziale/personale Kompetenz.
Auch hier werden Sach-, Methoden- und Urteilskompetenz stärker, Handlungs- und Sozialkompetenz viel schwächer vermittelt.
Methodisch-didaktische Bewertung: Bewertungskriterien
Lernformen und -phasen werden genannt und erklärt.
Implizite Interaktionsformen werden nur da genannt, wo explizite Makromethoden beschrieben werden; Phasierungen werden wie in allen anderen Schulbüchern nur für Unterrichtsreihen, nicht für Unterrichtseinheiten oder -stunden angegeben.
Die Materialien bieten verschiedene Lernformen an (z.B. Partnerarbeit, Gruppenarbeit; Präsentation, Diskussion; Perspektivwechsel, Dilemmaszenario…).
Allgemein sind z.B. Befragung, Textanalyse, Statistikanalyse und Präsentation als Makromethoden explizit beschrieben, doch keinen Themen oder Materialien zugeordnet.
Die Materialien gliedern sich in verschiedene Lernphasen (z.B. Einstieg, Erarbeitung, Ergebnissicherung…).
Wie gesagt wird nur für die Abschnitte bzw. Unterrichtsreihen je ein Einstieg und eine Ergebnissicherung angeboten, was beim Abschnitt Internationale Politik mit einem Foto zum US-Militär im Irak (Einstieg) sowie einem Text von Ulrich Beck (Sicherung) sehr gut gelungen ist.
Die Materialien ermöglichen verschiedene Lernwege und z.B. Vertiefungen.
ja
Es wird gesagt, für welche Lerngruppe das einsetzbar ist (Primarstufe, Sekundarstufe I/II; Jahrgang…).
Das Buch bezieht sich auf die Sekundarstufe II...
Es wird gesagt, für welche Lernzeit das geeignet ist (Unterrichts-Stunde, -Tag, -Woche…).
… und auf die ganzen Jahresplanungen.
Bewertungskriterien
Die SchülerInnen-Teile bieten unterschiedliche Lernzugänge:
Die Medien sind nicht nur Printmedien, sondern auch z.B. visuelle, auditive und/oder Onlinemedien.
Wie alle Schulbücher verweist auch dieses immer wieder auf wichtige Websites, doch nicht auf A/V-Medien.
Die Medien sind einfach verfügbar.
ja
Die Printmedien sind nicht nur Texte, sondern auch z.B. Illustrationen, Grafiken und/oder Fotos.
Wie alle Schulbücher bietet auch dieses viele Fotos, Grafiken und besonders Karikaturen.
Die Printmedien bieten bzw. unterscheiden zwischen Arbeitsinhalt und -aufgabe.
ja
Die Gestaltung ist übersichtlich und benutzerfreundlich.
Das Layout ist zwar klar und deutlich, doch manchmal etwas gedrängt.