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Friedenschancen im Nahen Osten?
Themenblätter im Unterricht Nr. 61
Horizontale Reiter Inhalt Über die Arbeit mit diesem Themenblatt sollen die Schüler die verschiedenen und teilweise unvereinbaren Positionen der Konfliktparteien kennen- und analysieren lernen. So kann ein tieferes Verständnis für die Komplexität des Nahost-Konflikts entwickelt werden. Doppelseitiges Arbeitsblatt, Kopiervorlagen und Lehrerseiten mit Hinweisen zum Gebrauch im Unterricht, nur noch online zum Download verfügbar.
Autor/Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung; Berthold Meyer
Einordnung Themen: Zivile Konfliktbearbeitung Schlagwort: Frieden/Friedenspolitik Gewalt/Gewaltfreiheit Internationale Politik Konfliktbewältigung/ zivile Konfliktbearbeitung Konflikte/ Kriege Sicherheitspolitik Unterrichtsfach: Gemeinschaftskunde Geschichte Gesellschaftslehre Politik Sozialkunde Sozialwissenschaften Klassenstufe: 9. Klasse 10. Klasse 11. Klasse 12. Klasse Verwendbarkeit: Unterrichts(doppel)stunde Unterrichtseinheit (ab 3 Stunden) Vertretungsstunde
Eignung Inhaltlich-konzeptuelle Bewertung: Bewertungskriterien
1
Sachanalyse und Werthaltung
Indikatoren
Material:
Themenblätter: Friedenschancen im Nahen Osten?
1.1
Sachanalyse und Konzeption
Die Sachanalyse behandelt einen Konflikt/ein Thema mehrdimensional, d.h. sie berücksichtigt jeweils die individuelle, gesellschaftliche und politische Ebene, zeigt Interdependenzen verschiedener Bereiche auf und fördert so vernetztes Denken.
Konzentration auf die politische Ebene
Das Material hat eine schlüssige thematische Konzeption (Unterrichtseinheiten bauen aufeinander auf/nehmen aufeinander Bezug, die wesentlichen Aspekte des Themas werden behandelt, Aufgaben beziehen sich auf die dargestellten Materialien …)
ja
Friedenspädagogische Bewertung: Bewertungskriterien
1.2 Werthaltung/Moral und (Friedens-) Ethik
Darstellung bezieht sich auf friedensfördernde Werte wie Gewaltlosigkeit und Menschenrechte
ja
Material fördert die Auseinandersetzung mit moralischen Dilemmata* und stellt dabei in den Vordergrund:
Kritische Reflexion militärischer Einsätze
Möglichkeiten/Beispiele ziviler Konfliktbearbeitung
Handlungsoptionen (zivil und militärisch, mit ihren jeweiligen potenz. Auswirkungen)
* hier besonders: auf individueller, gesellschaftlicher, politischer Ebene, siehe Sachanalyse
Ja, Dilemmata auf beiden Seiten des Konfliktes werden beleuchtet
Material ist nicht (stark) interessengeleitet bzw. Interessen werden deutlich gemacht.
ja
Stimmen die Inhalte des Materials mit den Zielsetzungen des Projekts überein?
ja
Methodisch-didaktische Bewertung: Bewertungskriterien
2
Methodik und Didaktik
Indikatoren
2.1
Didaktische Prinzipien
(beispielhaft nach den Bildungsstandards Gemeinschaftskunde für Gymnasien Baden-Württemberg: www.bildung-staerkt-menschen.de/service/downloads/Bildungsstandards/Gym/Gym_Gk_bs.pdf , sowie Wolfgang Sander: https://studienseminar.rlp.de/fileadmin/user_upload/studienseminar.rlp.de/bb-nr/Praktika/Sander_Didaktische_Prinzipien.pdf
(enger Bezug zur politischen Aktualität und zu den jeweiligen Konflikten und Problemen, erkennbarer „Problemgehalt“ des Themas/der Fragestellung)
ja
(Anknüpfen an vorhandenen Kenntnissen, Fähigkeiten, Interessen, Orientierungen der Schüler)
ja
(Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Interessen, Sichtweisen und wissenschaftlichen Standpunkten; Fragestellungen sind so ausgewählt und strukturiert, dass Gegensätzlichkeit und Konfliktpotenzial erkennbar werden → Berücksichtigung des Beutelsbacher Konsenses*)
Leitgedanke der politischen Bildung, entwickelt 1976 auf einer Tagung der baden-württembergischen Landeszentrale für politische Bildung. Kernprinzipien: 1. Überwältigungsverbot, 2. Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen, 3. Eigene Meinungsbildung wird gefördert.
ja
(anhand konkreter Einzelbeispiele können verallgemeinerbare Erkenntnisse gewonnen werden)
ja
(„Lernen durch Tun“ → Produktorientierung; Schüler bekommen in den Aufgaben methodisch vielfältige Gelegenheiten zu einem aktiv-handelnden Umgang mit dem Thema; sie erkennen und nutzen Möglichkeiten der Teilhabe)
Quiz, Prioritätenspiel
2.2
Lernziele/Kompetenzorientierung
(die genannten Kompetenzen beziehen sich beispielhaft auf den Bildungsplan für Baden-Württemberg, www.bildung-staerkt-menschen.de/service/downloads/Sonstiges/Einfuehrung_BP.pdf
Die Lernziele des Materials werden genannt
Kennenlernen der zentralen Ursachen des Nahost-Konflikts und der wesentlichen Positionen der Konfliktparteien
Die Lernziele/Kompetenzen entsprechen den Anforderungen der Lehrpläne zum Thema
Analyse eines internationalen Konflikts/Nahostkonflikt
Die Materialien und Lernprozesse fördern
Sachkompetenz
Methodenkompetenz
Urteilskompetenz
Handlungskompetenz* sowie
soziale/personale Kompetenz**
* hier besonders: Handlungsoptionen für zivile Konfliktbearbeitung erkennen
** hier besonders: Fähigkeit zu Empathie und Perspektivenwechsel, Konfliktfähigkeit, Kooperation und selbstgesteuerte Lernprozesse
ja
ja
ja
ja
ja (Prioritätenspiel)
Das didaktische Vorgehen wird erklärt
Ja, in den Lehrerblättern
2.3
Nachhaltige Lernprozesse/Vielfalt der Lernformen und -zugänge
Die Materialien machen Vorschläge für verschiedene Lernformen (z.B. Projektarbeit, Gruppenarbeit)
Einzel- und Gruppenarbeit
Die Materialien sprechen unterschiedliche Lerntypen an (visuell, auditiv …)
nein
Die Materialien arbeiten mit einem ganzheitlichen Ansatz (kognitives und emotionales Lernen)
Schwerpunkt auf kognitivem Lernen
Binnendifferenzierung: Die Materialien ermöglichen eigene Lernwege und bieten z.B. Vertiefungen an.
nein
Bewertungskriterien
4
Gestaltung/Nutzerfreundlichkeit
Aufbau, Vorbereitungsintensität und Layout
Material besteht aus Informationsteilen und gesonderten Arbeitsblättern
Ja, Lehrer- und Schülerblätter
Je nach Vorkenntnis des Konflikts ca. 15-20 min.
Texte werden durch Illustrationen, Schaubilder u.ä. ergänzt.
ja
Layout ist klar und übersichtlich
ja