Dokumentation

Politische Dokumente / Stellungnahmen | 2013 | Evangelische Landeskirche Baden

Frieden lernen

BESCHLUSS DER LANDESSYNODE DER EVANGELISCHEN LANDESKIRCHE IN BADEN
Die Kapitel 3.1 "Kirche des gerechten Friedens werden" und 3.2 "Frieden lernen" Frieden kann gelernt und muss gelehrt werden. Methoden der konstruktiven Konfliktbearbeitung und die Praxis der aktiven Gewaltfreiheit müssen erlernt, immer wieder eingeübt und strukturiert werden. Das Papier schlägt verschiede Schritte zur Stärkung der Friedensarbeit vor.
Politische Dokumente / Stellungnahmen | 2013 | Evangelische Landeskirche Baden

Landeskirche setzt sich für zivile Konfliktbearbeitung ein

„EXPORT VON KRIEGSWAFFEN EINSTELLEN“ - APPELL AN BUNDESREGIERUNG UND BUNDESTAG –„KIRCHE DES GERECHTEN FRIEDENS WERDEN“
Bad Herrenalb, (24.10.2013). Die badische Landeskirche wird sich in Politik und der EKD für gewaltfreie Konfliktbewältigung stark machen. In Gesprächen mit politisch Verantwortlichen solle kritisch auf die Einseitigkeit militärischer Optionen hingewiesen und die Begründung der zahlreichen Auslandseinsätze der Bundeswehr hinterfragt werden, forderte die Landessynode. „Mittelfristig ist der Export von Kriegswaffen einzustellen.“
Quelle: EKIBA
Video / Audio | 2013 | Deutschlandradio (Hrsg.)

Pazifismus als Staatsräson - Oder als Privatsache

Tagung der Evangelischen Kirche zum "gerechten Frieden"
Kann ein Staat stets gewaltfrei agieren, oder muss er notfalls doch Gewalt anwenden, um das Leben Unschuldiger zu retten? ...  Einen Kompromiss der beiden Grundpositionen - unbedingte Gewaltfreiheit versus Schutz der Schwachen auch mit Gewalt - scheint es nicht zu geben. Doch vielleicht liegt darin auch eine Stärke der Kirche, dass beide Überzeugungen Platz in ihr haben und sich in ihr auch artikulieren können.    
Artikel / Berichte, Hintergrundinformationen | 2013 | Hamburg | AK Erinnerungsarbeit an der Ida Ehre Schule

Die Bürgerschaft nimmt die Aufgabe, die ihr auch von den Schülern gegeben worden ist, gerne an.

SchülerInnen der Ida Ehre Schule begleiten Überlebende, Angehörige und das Hamburger Deserteur-Bündnis auf dem langen Weg zu einem Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der Hamburger NS-Militärjustiz.
Dokumentation eines Schüler-Projektes zu Deserteuren in Hamburg (17S.) Inhalt:  Vorwort: Lernen durch Engagement 1. Auslöser: Ein Zeitzeugengespräch 2.Recherche: Wer waren die Deserteure? 3. Briefe an den 1.Bürgermeister 4. Öffentlichkeitsarbeit 5. Anhörung im Kulturausschuss 6. Diskussion mit Abgeordneten 7. Entscheidung 8. Vorschläge zur Umgestaltung 9.Reaktionen 10.Besuch und Erstellung einer Ausstellung 11. Ausblick Quellen und Danksagung Chronologie
Artikel / Berichte | 2013 | Berlin | Schule ohne Militär

Verhältnis Gewerkschaften – Bundeswehr

Friedens- und Sicherheitspolitischer “Workshop” des DGB
Gewerkschaftsmitglieder aus dem Berliner Bündnis Schule ohne Militär haben heute am Friedens- und Sicherheitspolitischer Workshop des DGB in der Berliner Kalkscheune teilgenommen. Die Veranstaltung war eine Folge eines Ereignisses vom 5. Februar 2013. Damals folgte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) der Einladung des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer in das DGB-Haus, um dort gemeinsam vor die Medien zu treten. „Die Bundeswehr versteht sich als ein Teil der Friedensbewegung“, erklärte de Maizière, und Michael Sommer widersprach nicht. "Wir widersprechen!"  ...
Artikel / Berichte | 2013 | Berlin | Thomas Schmidt, GEW Berlin

Schulen als Rekrutierungsfeld der Bundeswehr?

Das Robert-Blum-Gymnasium in Berlin hat den Aachener Friedenspreis erhalten
Ein Artikel von Thomas Schmidt, GEW-Vertrauensmann am Robert-Blum-Gymnasium in der blz: Die Mitgliederzeitschrift der GEW BERLIN Nr 10/2013  
Analysen / Studien, Artikel / Berichte, Hintergrundinformationen | 2013 | Bonn | Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.)

Bundeswehr

APuZ 44/2013
Inhalt: Sabine Würich · Ulrike Scheffer: Operation Heimkehr. Vier PorträtsAnja Seiffert: „Generation Einsatz“Kaare Dahl Martinsen: Deutschland und die Gefallenen des Afghanistan-EinsatzesArmin Wagner · Heiko Biehl: Bundeswehr und GesellschaftUli Jäger: Bundeswehr und FriedensbildungRabea Haß: Wer dient Deutschland?Ulrich vom Hagen: Homo militaris – Gestalt institutionalisierter GewaltKlaus Naumann: „Neuausrichtung“ ohne Regierungskunst
Analysen / Studien, Artikel / Berichte, Hintergrundinformationen | 2013 | Frankfurt am Main | Arvid Bell

Verhandeln statt Bürgerkrieg

Ein Plädoyer für Waffenstillstand und offizielle Friedensgespräche in Afghanistan (HSFK-Report Nr. 4/2013)
Der vorliegende Report argumentiert, dass mit dem Ende des UN-mandatierten und NATO-geführten Afghanistaneinsatzes 2014 eine Eskalation des afghanischen Bürgerkrieges droht. Die verschiedenen Konflikte, aus denen sich die kriegerische Gewalt speist, werden mit der gegenwärtigen Strategie der Übergabe der Sicherheitsveranwortung von NATO an Afghanistan nicht gelöst. Daher plädiert dieser Report dafür, den afghanischen Bürgerkrieg durch offizielle Friedensverhandlungen zwischen den zentralen Konfliktparteien zu deeskalieren. Hierzu werden konkrete Vorschläge gemacht, die Teil eines Verhandlungsfahrplans sein könnten.  Der ca. 40-seitige Report analysiert verschiedene Konfliktdimensionen und gibt Empfehlungen für Friedensverhandlungen, auch bzgl. der Rolle Deutschlands.
Analysen / Studien, Artikel / Berichte | 2013 | Berlin | Deutscher Bundestag

Öffentliche Auftritte der Bundeswehr im vierten Quartal 2013

Drucksache 17/14785
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Jan van Aken, Christine Buchholz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.  – Drucksache 17/14707 –
Artikel / Berichte | 2013 | dtoday

Vertreter des Bundeswehr-Karrierecenters im Thüringer Landtag zu Gast

 „Die Bundeswehr ist ein interessanter und sicherer Arbeitgeber im gesamten Bundesgebiet und insbesondere in unserer Landeshauptstadt Erfurt. Berufliche Entwicklungen können durch Angebote und Fördermöglichkeiten [des Karrierecenters] gezielt angestoßen werden."  (Thüringer Landtagspräsidentin Diezel)
Politische Dokumente / Stellungnahmen | 2012 | Evangelische Landeskirche Baden

Resolution der Teilnehmenden der 32. badischen Friedenskonsultation

Quo vadis Bundeswehr? - Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft
Der Reformprozess der Bundeswehr widerspricht dem ökumenischen Leitbild eines „gerechten Friedens" von Kirchen und den elementaren Interessen auch der sicherheitspolitisch interessierten Gesellschaft an einer Friedensförderung, die auf „die Vermeidung von Gewaltanwendung, die Förderung von Freiheit und kultureller Vielfalt sowie auf den Abbau von Not" (Friedensdenkschrift der EKD 2007, S. 54) weltweit und für alle einzelnen Menschen setzt.  
Analysen / Studien, Hintergrundinformationen | 2010 | Bonn | DGVN

Für den Frieden gerüstet?

Die Vereinten Nationen im Spannungsfeld zwischen staatlicher Souveränität und weltweiter Abrüstung
Die Bedrohungen des Friedens in der Welt sind allgegenwärtig und vielfältiger Natur. Sie gehen nicht mehr allein auf staatliche, sondern auch auf nichtstaatliche Akteure zurück. Der vorliegende Band der Schriftenreihe der DGVN NRW e.V. beschäftigt sich mit Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle auf Erden und im Weltraum. Die Rolle nichtstaatlicher Akteure wird im Zusammenhang mit der Ächtung von Landminen und Streumunition gewürdigt. Dass von nichtstaatlichen Akteuren auch Gefahren für den Weltfrieden ausgehen, deren Behandlung durch den Sicherheitsrat schwierige Fragen aufwirft, wird am Beispiel des Terrorismus verdeutlicht. Den Opfern von Krieg und Gewalt widmen sich die Beiträge zum Thema „Kindersoldaten“. Der Band dokumentiert ferner die Diskussion um die politische Dimension…

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